Rauscharme, koaxiale Meßkabel
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Rauscharme, koaxial aufgebaute Meßkabel von bedea werden überall dort eingesetzt, wo kleinste Spannungen oder Ladungen meßtechnisch sicher erfaßt werden müssen, z.B. in der pH-Meßtechnik, Nuklearforschung usw. Durch Bewegen einer Leitung, bauen sich darin elektrostatische Spannungen, infolge der Reibung der Materialien, auf. Diese Mikrophoniespannungen können bis 0,5 V (!) betragen und überlagern die ursprüngliche Meßgröße und verfälschen das Meßergebnis. Rauscharme bedea Meßkabel zeichnen sich durch geringstes Eigenrauschen und Mikrophonie aus (je nach Aufbau <1 mV bis 0,1 mV). Entscheidend dafür ist die Art und Qualität der halbleitenden Potentialausgleichsschicht. Je nach Erfordernis können diese Kabel um Speise- oder Stromversorgungsadern sowie zusätzliche Schirme ergänzt werden.

Meßverfahren

Bis vor wenigen Jahren gab es praktisch nur eine veraltete Meßmethode, die in der Mil-C-17-G, 4.8.14. beschrieben war. Dieses Verfahren hatte den Nachteil, daß Meßergebnisse nur schlecht zu reproduzieren waren. Von bedea wurde deshalb in Verbindung mit der TH Darmstadt ein Verfahren zur präzisen Ermittlung von Mikrophoniespannungen und -ladungen entwickelt und in den internationalen Normengremien vorgestellt. Ein entsprechendes Messverfahren ist in IEC 61196-1, Amendment 1:1999 mit aktiver Mitarbeit von bedea genormt.

Meßverfahren
1 Generator, 0 - 20 kHz
2 Leistungsverstärker
3 Rüttelplatte
4 Beschleunigungsmesser
5a Ladungsverstärker, doppelt integrierend
5b Ladungsverstärker
6a Oszilloskop, Dehnungsmessung
6b Oszilloskop, Mikrophonieladungsmessung
7 Testkammer
8 Prüfmuster