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bedea akzent

Weltweit einzigartiges Lichtnetz entwickelt

Innovationspreis für Manfred Huck GmbH und bedea Berkenhoff & Drebes GmbH

Für ihr weltweit neuartiges Lichtnetz sind auf der diesjährigen Techtextil in Frankfurt am Main die zwei heimischen Unternehmen mit dem international ausgelobten Innovationspreis 2003 ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden herausragende Leistungen in Forschung, Material- und Produktentwickling sowie neue Technologien in der Textilbranche prämiert. Das Leuchtnetz ist das Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojektes, an dem außer den 2 heimischen Unternhemen noch die "Sächsischen Netzwerke Huck GmbH" in Dresden sowie das "Sächsische Textilforschungsinstitut" (STFI) in Chemnitz beteiligt waren. Das Forschungsprojekt beinhaltete einerseits die Entwicklung des Flächennetzes durch die Manfred Huck GmbH und andererseits den Einsatz der Lichtleitfasertechnik durch bedea akzent, ein Geschäftsbereich der "bedea Berkenhoff & Drebes GmbH".

Bisher ist es noch nie gelungen, die relativ biegebruchempfindlichen Glasfasern mit einem Durchmesser von ca. 1 mm, in ein Flächennetz "einzuschießen". Mit Hilfe der Forschungsarbeit des STFI’s ist dies jetzt möglich. Textilmaschinen des weltweit tätigen Netzproduzenten Manfred Huck sind nun in der Lage, ein leuchtendes Netz herzustellen. Das Leuchtnetz läßt sich fast beliebig dehnen und strecken und wird so zur großflächig leuchtenden Struktur. Der Projektleiter des Geschäftsbereiches "bedea akzent Faser-Licht-Design", Herr Peusch sowie der Entwicklungsleiter Herr Dr. Lotz, sind sicher, daß dieses Lichtnetz auf großes Interesse stoßen wird: "Vor allem in der Eventmarketingbranche ist die Nachfrage groß. Das Jubiliäumskonzert 2002 von DJ Bobo, in der Arena Oberhausen haben wir bereits mit unserem Leuchtnetz ausgestattet. ", so Herr Peusch. Aber auch bei den letztjährigen Wetzlarer Industriefestspielen im Rosengärtchen war das Leuchtnetz zu bewundern. Ganz besondere Effekte können erzielt werden bei der Anwendung unter Wasser. Denn in der Fasertechnik wird nur Licht erzeugt und keine Elektrizität. Der beliebig angebrachte Lichtprojektor erzeugt das Licht. Transportiert und abegeben wird es durch einfach zu verlegende Glasfaserleitungen. Das gleiche Prinzip gilt beim Lichtnetz: Der das Licht erzeugende Projektor wird über einen speziellen Adapter mit den einzelnen Lichtfasern aus dem Netz verbunden. Die Montage vor Ort ist völlig unproblematisch und schnell ausgeführt. Das Netz selbst lässt sich vielfälitg und äußerst kreativ drapieren. Große Flächen von bis zu 25 m Länge oder auch eine 3dimensionale Montage setzen architektonische Akzente . Zusätzliche Farbeffektmodule erzeugen faszinierende Lichtstimmungen.

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